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Island: Reise- und Sicherheitshinweise

Stand - 19.11.2018
(Unverändert gültig seit: 02.08.2018)

Landesspezifische Sicherheitshinweise

Kriminalität
Reisende sollten die üblichen Vorsichtsmaßnahmen gegen Kleinkriminalität walten lassen.

Naturkatastrophen
In Island gibt es erhebliche vulkanische und seismische Aktivitäten. Reisende sollten sich stets über die aktuelle Situation informieren. In Notfällen sendet das isländische Department of Civil Protection and Emergency Management Textnachrichten an alle sich in der jeweils betroffenen Gegend befindlichen Personen.
Informationen zum Verhalten bei Erdbeben bietet das Merkblatt des Geoforschungszentrums Potsdam.

Krisenvorsorgeliste
Deutschen Staatsangehörigen wird grundsätzlich empfohlen, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen, um im Notfall eine schnelle Kontaktaufnahme zu ermöglichen.

Weltweiter Sicherheitshinweis
Es wird gebeten, auch den weltweiten Sicherheitshinweis zu beachten.

Allgemeine Reiseinformationen

Ausweispflicht
Nach neuestem isländischem Aufenthaltsrecht sind Ausländer verpflichtet, stets ein gültiges Ausweisdokument mitzuführen. Dies betrifft unabhängig von der Aufenthaltsdauer alle Personen, die sich in Island aufhalten, auch Touristen.

Wanderungen/Abenteuertouren
Insbesondere bei längeren Aufenthalten in der freien Natur gehen von plötzlichen Wetterumschwüngen und Temperatureinbrüchen erhebliche Gefahren aus, die sehr häufig unterschätzt werden. Islandreisende sollten sich daher auf ihren Aufenthalt gründlich vorbereiten, sich mit den naturräumlichen und klimatischen Bedingungen vertraut machen und geeignete Bekleidung / Ausrüstung mitführen.  
Fehlende oder unzureichende Reisevorbereitung kann im Ernstfall zu aufwändigen Suchaktionen führen. Der Einsatz von Suchtrupps, im Bedarfsfall auch mit Helikoptern, verursacht regelmäßig großen finanziellen und personellen Aufwand.
Vor allem Individualreisende werden daher dringend gebeten, sich regelmäßig und verlässlich bei Kontaktpersonen zu melden und Abweichungen von angekündigten Reise- oder Wanderrouten zeitnah auch bei einer gebuchten Unterkunft am nächsten Zielort bekannt zu geben.
Auf den mehrsprachigen Webseiten SafeTravel und des isländischen Rettungsdienstes ICE-SAR  können allgemeine Sicherheitshinweise abgerufen und beabsichtigte Reisepläne eingegeben werden. Reisenden steht zudem die kostenlose englischsprachige 112 Iceland App für Notfälle zur Verfügung. Mobiltelefone sollten stets geladen und eingeschaltet sein, um solche Nachrichten im Bedarfsfall zu erhalten. Über die eingerichtete App kann ICE-SAR im Falle einer eingeleiteten Personensuche verunglückte Personen schneller lokalisieren und Hilfe zukommen lassen.

Zelten/Campen
Es ist verboten, außerhalb ausgewiesener Campingplätze mit Camper oder Wohnmobil zu übernachten. Es gibt in Island über 170 registrierte Campingplätze, die ideal für einen Aufenthalt ausgerichtet sind. Es besteht dort die Möglichkeit zu kochen, zu duschen, Wasser aufzufüllen oder Abfall zu entsorgen. Campingplätze sind rund um die Insel in Nationalparks, Naturschutzgebieten sowie im Hochland zu finden.
Einmaliges Übernachten und Camping im Zelt außerhalb gekennzeichneter Plätze auf unbewohntem Land ist grundsätzlich erlaubt, vorausgesetzt es gibt keinen Campingplatz in der Nähe. Meist befindet man sich auf privatem Grund – deswegen ist die Erlaubnis des Eigentümers erforderlich. Auf Verbotsschilder, die an Zufahrtswegen, Toren und entlang der Wanderwege angebracht sein können, ist zu achten.
Für Südisland gelten strengere Regelungen, denen zufolge das Campen oder Übernachten in Wohnmobilen in bewohnten Gegenden grundsätzlich verboten ist und mit Geldstrafe belegt wird.

Straßenverkehr
Eine durchgehende Asphaltierung des Straßennetzes in Island ist nicht gegeben, insbesondere ins Hochland führen Schotterstraßen, die teilweise nur mit Allradantrieb befahren werden können und die nicht verlassen werden dürfen. Es wird dringend empfohlen, sich vor Fahrten ins Hochland beim Straßenamt Vegagerdin, Tel. 1777, über die Straßenverhältnisse zu informieren.
Auch tagsüber gilt ganzjährig Lichtpflicht, so dass stets mit Abblendlicht gefahren werden muss. Es gilt ein striktes Alkoholverbot am Steuer. Die Grüne Versicherungskarte ist mitzuführen.
Bußgelder bei Überschreitung der Geschwindigkeitsbegrenzungen können bis zu 150.000,- ISK betragen und einen Führscheineinzug nach sich ziehen. Die Polizei kassiert Bußgelder an Ort und Stelle.
Nähere Informationen - z.B. über Straßenschilder und Geschwindigkeitsbegrenzungen - können auf der Webseite Drive.is bzw. Road.is abgerufen werden.

Mietwagen
Leihwagen können in Island nur unter Vorlage einer Kreditkarte angemietet werden. Dies gilt auch für in Deutschland im Voraus bezahlte Fahrzeuge, bei denen die Kreditkarte als Deckung für die in Island obligatorische Haftpflichtversicherung erforderlich ist. Versicherungsschutz und –umfang variieren in Island von Anbieter zu Anbieter und sollten genau geprüft werden.

Führerschein
Der deutsche Führerschein ist für touristische Aufenthalte in Island ausreichend.

Geld/Kreditkarten
Landeswährung ist die Isländische Krone (ISK). Euro und andere Devisen können im Land bei Banken in Kronen umgetauscht werden. Kreditkarten und Bankkarten werden in Geschäften und an Bankautomaten auch für kleinere Besorgungen als Zahlungsmittel akzeptiert. 

Walfleisch
Island nahm 2006 den kommerziellen Fang bestimmter Walarten wieder auf. Walfleisch wird in Island - verpackt - im Handel (hrefnukjöt/kvalkjöt) und in manchen Restaurants zum Verzehr angeboten. Deutschland tritt international für den Schutz der Wale und das Walfangmoratorium der Internationalen Walfangkommission ein. Die Einfuhr von abgepacktem Walfleisch nach Deutschland ist ein Straftatbestand.

Versorgung im Notfall
Reisende sollten auf einen ausreichenden Reisekrankenversicherungsschutz achten, der im Notfall auch einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt, siehe auch Medizinische Versorgung.
Reisenden mit gesundheitlichen Einschränkungen sollte bewusst sein, dass außerhalb der Städte Reykjavík und Akureyri eine umfassende notfallmedizinische Versorgung aufgrund der geringen Bevölkerungsdichte nicht immer sichergestellt ist. Reisenden wird daher empfohlen, die generelle Reisetauglichkeit bereits vor Reisebuchung und -antritt mit ihrem Hausarzt zu klären.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige

Reisedokumente
Die Einreise ist für deutsche Staatsangehörige mit folgenden Dokumenten möglich:

Reisepass: Ja

Vorläufiger Reisepass: Ja

Personalausweis: Ja

Vorläufiger Personalausweis: Ja

Kinderreisepass: Ja

Anmerkungen: Reisedokumente müssen lediglich über den Zeitraum des Aufenthalts in Island gültig sein.

Visum
Deutsche Staatsangehörige können sich für Aufenthalte bis zu 90 Tagen innerhalb von 180 Tagen visumfrei in Island aufhalten. Informationen zum Aufenthaltsrecht sind auf der Webseite der isländischen Ausländerbehörde in englischer Sprache zu finden.

Hinweise für die Einreise von Minderjährigen
Alleinreisende Minderjährige sollten eine Einverständniserklärung der Sorgeberechtigten mit sich führen.

Meldepflicht
Kein Meldeerfordernis besteht für Aufenthalte bis zu drei Monaten, die keiner Erwerbstätigkeit dienen. Arbeitssuchende dürfen bis zu sechs Monate lang bleiben, müssen sich allerdings unmittelbar nach Einreise beim Arbeitsamt Vinnumálastofnun melden und eine Personenkennziffer („Kennitala“) beantragen. Deutsche Staatsangehörige, die sich in Island für längere Zeit zu Erwerbstätigkeits- oder Studienzwecken aufhalten, müssen sich beim zentralen Melderegister anmelden, um eine Personenkennziffer („Kennitala“) zu beantragen. Weitere Informationen erteilt das isländische Zentralregisteramt  Þjóðskrá. Die deutsche Botschaft in Reykjavik hält ein Merkblatt Leben und Arbeiten auf Island bereit.

Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern, ohne dass das Auswärtige Amt hiervon vorher unterrichtet wird. Rechtsverbindliche Informationen und/oder über diese Hinweise hinausgehende Informationen zu den Einreisebestimmungen erhalten Sie direkt bei der Botschaft von Island.

Besondere Zollvorschriften

Angelausrüstung, nicht aber Taucherausstattung, muss bei der Einfuhr nachweislich desinfiziert sein; bei Ankunft kann dies ggf. noch auf eigene Kosten erfolgen. Aktuelle Informationen hierzu sind jeweils hier abrufbar.

Reitkleidung muss unmittelbar vor Einfuhr nachweislich gereinigt worden sein. Sättel und Zaumzeug aus Leder können nur unbenutzt und noch original verpackt eingeführt werden. Eine Desinfizierung bzw. Reinigung reicht bei Reitausrüstung aus Leder nicht aus. Aktuelle Informationen hierzu sind jeweils hier abrufbar.

Die Einfuhr von ungekochtem Fleisch - hierzu zählt z.B. auch geräucherter Schinken und Salami - sowie von ungekochter Milch und rohen Eiern ist verboten.

Zu beachten ist die Wertgrenze bei der Einfuhr von Gütern  von 88.000 ISK, wobei der Maximalwert für einen einzelnen Gegenstand 44.000 ISK beträgt.

Allgemeine und sonstige Zollvorschriften, auch über die vorübergehende Einfuhr von Kraftfahrzeugen, werden auf der Webseite der Zollbehörde www.tollur.is aktualisiert.

Ein- und Ausfuhr von Heimtieren
Die Ein- und Durchfuhr von Tieren unterliegt der Genehmigungspflicht des Fischerei- und Landwirtschaftsministeriums. Nähere Angaben und Antragsvordrucke sind bei der Icelandic Food and Veterinary Authority abrufbar.
Für Touristen könnte die Mitnahme von Haustieren wegen der vorgeschriebenen vierwöchigen Quarantäne problematisch sein.

Weitergehende Zollinformationen zur Einfuhr von Waren erhalten Sie bei der Botschaft Ihres Ziellandes. Nur dort kann Ihnen eine rechtsverbindliche Auskunft gegeben werden.
Die Zollbestimmungen für Deutschland können Sie auf der Webseite des deutschen Zolls und per App „Zoll und Reise“ finden oder dort telefonisch erfragen.

Besondere strafrechtliche Vorschriften

Dem Auswärtigen Amt liegen keine Hinweise auf besondere strafrechtliche Vorschriften vor.

Medizinische Hinweise

Impfschutz
Es gibt keine Impfvorschriften. Das Auswärtige Amt empfiehlt jedoch, die Standardimpfungen gemäß aktuellem Impfkalender des Robert-Koch-Instituts für Kinder und Erwachsene anlässlich einer Reise zu überprüfen und zu vervollständigen (siehe http://www.rki.de).
Dazu gehören für Erwachsene die Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis (Keuchhusten), ggf. auch gegen Polio (Kinderlähmung), Mumps, Masern, Röteln, Pneumokokken und Influenza.
Als Reiseimpfungen werden bei besonderer Exposition auch Hepatitis B und bei Langzeitaufenthalten ggfs auch Meningokokkenmeningitis C empfohlen.

Medizinische Versorgung
Das Versorgungsniveau ist insgesamt als befriedigend einzustufen. Insbesondere in der Urlaubssaison (Sommermonate) ist aber mit teilweise langen Wartezeiten zu rechnen.
Deutsche Staatsangehörige, wie alle anderen EU-Staatsangehörigen, die sich vorübergehend in Island aufhalten, können nach dem europäischen Gemeinschaftsrecht im Krankheitsfall Leistungen nach isländischem Recht in Anspruch nehmen. Als Anspruchsnachweis wird eine vor dem Antritt der Reise von der deutschen gesetzlichen Krankenkasse auszustellende Europäische Versichertenkarte vorgelegt. Zusätzlich zur Versicherungskarte muss als Identifikationsnachweis entweder der Personalausweis oder der Reisepass vorgelegt werden. Bei jedem Arztbesuch wird ein vom Aufwand abhängiger Eigenanteil von mindestens 1.000 ISK (ca. 7,00 €) sofort fällig. Der Eigenanteil und Ausschlusstatbestände unterscheiden sich von deutschen Regelungen.
Ausführliche Informationen finden sich auf der Internetseite der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung Ausland www.dvka.de (z. B. unter Publikationen, Merkblätter „Urlaub im Ausland“)
Ferner erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse Auskünfte über die aktuellen Regelungen.

Unabhängig davon wird dringend empfohlen, für die Dauer des Auslandsaufenthaltes eine Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen, die Risiken abdeckt, die von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden (z. B. notwendiger Rücktransport nach Deutschland im Krankheitsfall, Behandlung bei Privatärzten oder in Privatkliniken).

Bitte beachten Sie neben unserem generellen Haftungsausschluss den folgenden wichtigen Hinweis:

Eine Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der medizinischen Informationen sowie eine Haftung für eventuell eintretenden Schäden kann nicht übernommen werden. Für Ihre Gesundheit bleiben Sie selbst verantwortlich.

Die Angaben sind:

  • zur Information medizinisch Vorgebildeter gedacht. Sie ersetzen nicht die Konsultation eines Arztes;
  • auf die direkte Einreise aus Deutschland in ein Reiseland, insbes. bei längeren Aufenthalten vor Ort zugeschnitten. Für kürzere Reisen, Einreisen aus Drittländern und Reisen in andere Gebiete des Landes können Abweichungen gelten;
  • immer auch abhängig von den individuellen Verhältnissen des Reisenden zu sehen. Eine vorherige eingehende medizinische Beratung durch einen Arzt / Tropenmediziner ist im gegebenen Fall regelmäßig zu empfehlen;
  • trotz größtmöglicher Bemühungen immer nur ein Beratungsangebot. Sie können weder alle medizinischen Aspekte abdecken, noch alle Zweifel beseitigen oder immer völlig aktuell sein.

Länderinfos zu Ihrem Reiseland

Hier finden Sie Adressen zuständiger diplomatischer Vertretungen und Informationen zur Politik und zu den bilateralen Beziehungen mit Deutschland.

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Weitere Hinweise für Ihre Reise

Die weltweite Gefahr terroristischer Anschläge und Entführungen besteht unverändert fort.

Seit September 2014 drohen insbesondere die Terrororganisationen „Al Qaida“ und „Islamischer Staat“ (IS) mit Anschlägen gegen verschiedene Länder und deren Staatsangehörige. Es kam zu einer Reihe von Angriffen mit Schusswaffen, Sprengstoffanschlägen sowie Entführungen und Geiselnahmen.

Auch wenn konkrete Hinweise auf eine Gefährdung deutscher Interessen im Ausland derzeit nicht vorliegen, kann nicht ausgeschlossen werden, dass auch deutsche Staatsangehörige oder deutsche Einrichtungen im Ausland Ziel terroristischer Gewaltakte werden.

Als mögliche Anschlagsziele kommen besonders Orte mit Symbolcharakter in Frage. Dazu gehören bekannte Sehenswürdigkeiten, Regierungs- und Verwaltungsgebäude, Verkehrsinfrastruktur (insbesondere Flugzeuge, Bahnen, Schiffe, Busse), Wirtschafts- und Tourismuszentren, Hotels, Märkte, religiöse Versammlungsstätten sowie generell größere Menschenansammlungen.

Der Grad der terroristischen Bedrohung unterscheidet sich von Land zu Land. Eine Anschlagsgefahr besteht insbesondere in Ländern und Regionen, in denen bereits wiederholt Anschläge verübt wurden oder mangels effektiver Sicherheitsvorkehrungen vergleichsweise leicht verübt werden können, oder in denen Terroristen über Rückhalt in der lokalen Bevölkerung verfügen.

Genauere Informationen über die Terrorgefahr finden sich in den länderspezifischen Reise- und Sicherheitshinweisen. Diese werden regelmäßig überprüft und bei Bedarf angepasst.

Die Gefahr, Opfer eines Anschlages zu werden, ist im Vergleich zu anderen Risiken, die Reisen ins Ausland mit sich bringen, wie Unfällen, Erkrankungen oder gewöhnlicher Kriminalität, nach wie vor vergleichsweise gering. Dennoch sollten Reisende sich der Gefährdung bewusst sein.

Das Auswärtige Amt empfiehlt allen Reisenden nachdrücklich ein sicherheitsbewusstes und situationsgerechtes Verhalten. Reisende sollten sich vor und während einer Reise sorgfältig über die Verhältnisse in ihrem Reiseland informieren, sich situationsangemessen verhalten, die örtlichen Medien verfolgen und verdächtige Vorgänge (zum Beispiel unbeaufsichtigte Gepäckstücke in Flughäfen oder Bahnhöfen, verdächtiges Verhalten von Personen) den örtlichen Polizei- oder Sicherheitsbehörden melden.

Deutschen Staats­ange­höri­gen wird empfohlen sich unabhängig vom Land und der Dauer des Auslands­aufenthalts in die Krisen­vor­sorgeliste „Elefand“ des Auswärtigen Amts einzutragen:
Krisenvorsorgeliste

Bitte klären Sie mit Ihrer Krankenkasse oder Krankenversicherung, ob für Ihre Auslandsreise ein adäquater Krankenversicherungsschutz besteht, der auch die Kosten für einen Rettungsflug nach Deutschland abdeckt.

Ohne ausreichenden Versicherungsschutz sind vor Ort notwendige Kosten (z.B. Behandlungs- bzw. Krankenhauskosten, Heimflug) grundsätzlich vom Betroffenen selbst zu tragen und können schnell alle Ihre Ersparnisse aufzehren.

Es ist in vielen Ländern üblich, dass die von Ärzten bzw. Krankenhäusern in Rechnung gestellten Kosten noch vor der Entlassung zu begleichen oder gar vorzustrecken sind. Auch kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Arzt/das Krankenhaus eine Ausreiseverweigerung für den Patienten erwirkt, wenn die Rechnung nicht beglichen wird.

Informationen zu Infektions- und Tropenkrankheiten:

Merkblätter zu häufigen Infektions- und Tropenkrankheiten zum Download

Viele Reiseandenken unterliegen strengen Einfuhrregeln. Informieren Sie sich rechtzeitig!

Bitte informieren Sie sich bereits vor Antritt Ihrer Reise darüber, welche Reiseandenken aus Artenschutzgründen nicht eingeführt werden dürfen. Nicht wenige Touristen erleben bei ihrer Rückkehr eine böse Überraschung, wenn das Erinnerungsstück vom Zoll beschlagnahmt wird oder sogar Strafen folgen. Auch wenn ein exotisches Souvenir noch so sehr durch seine Besonderheit und Einzigartigkeit beeindruckt - viele Tier- und Pflanzenarten, aus denen derartige Souvenirs hergestellt werden, sind in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Diese Souvenirs unterliegen strengen Einfuhrbestimmungen.

Bitte tragen Sie nicht zum illegalen und schädlichen Handel mit wild lebenden Tieren und Pflanzen bei. Naturschutzorganisationen sowie Umwelt- und Zollbehörden raten dazu, kein Risiko einzugehen und grundsätzlich auf Mitbringsel zu verzichten, die aus Tieren oder Pflanzen gefertigt wurden. Sie empfehlen stattdessen landestypische Textilien, Keramik, Metall- und Glasarbeiten oder Malereien zu erwerben. Grundsätzlich sollten Sie beim Kauf von Tier- und Pflanzenprodukten Vorsicht walten lassen, wenn Sie deren Herkunft nicht nachvollziehen können. So fügen Sie der Tier- und Pflanzenwelt Ihres Ferienlandes keinen Schaden zu.

Bitte beachten Sie auch unsere Fragen und Antworten zum Thema „Sicherheitshinweise“

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